James Cook, ein der britischen Seefahrt und der Erforschung der Pazifikküste gewidmeter Kapitän, ist für seine drei aufeinander folgenden Weltumrundungen bekannt. Diese Expeditionen führten zu einer umfassenden Kartierung des südlichen Ozeans, die noch heute eine wichtige Referenzquelle darstellt.
Das Leben von James Cook
James Cook wurde am 7. November 1728 in Marton bei Middlesbrough geboren und wuchs in einem mittelständischen Haushalt auf. Seine Schulzeit war jedoch kurz; bereits mit 13 Jahren verließ er die Schule, um als Zimmermann zu captain-cooks.at arbeiten. Als Erwachsener wandte sich Cook der Handelsmarine zu und wurde schnell im Seeoffiziersdienst bekannt.
Karriere und Expeditionen
Cook machte seine erste Weltumrundung (1768-1771) unter dem Kommando von Samuel Wallis, einem erfahrenen Kapitän. Seine Aufgabe war es, die Neuen Hebriden zu kartieren. Zu diesem Zeitpunkt hatte Cook noch keine eigene Erfahrung als Navigator oder Kartograph.
Im Jahr 1769 wurde Cook selbst zum Kommandanten der HMS Endeavour ernannt. Ziel dieser zweiten Weltumrundung (1772-1775) war es, die Südostseite des südlichen Ozeans zu kartieren und mögliche neue Landgebiete zu entdecken.
Die dritte Expedition
Cook wurde zum Kommandanten der HMS Resolution ernannt. Bei seiner dritten Weltumrundung (1776-1780) konzentrierte er sich auf die Erforschung des südlichen Ozeans und insbesondere auf den Gebrauch von Navigationsmethoden, um die genaue Position eines Schiffes zu bestimmen.
Die Kartierung der Küste Neuseelands
Bei seiner zweiten Weltumrundung kartierte Cook eine breite und felsige Küstenlinie südlich des heutigen australischen Sydney. Er entdeckte dabei auch die Gebirgslandschaft, in der heute das Waihi-Waipoua-Gebiet liegt.
Kritik und Kontroversen
Cook war nicht nur ein berühmter Seefahrer; er galt auch als skrupelloser Offizier. Einige Kritiker beschuldigten ihn von Sabotage, Eifersucht und sogar vom Versuch, seinen Vorgesetzten zu töten.
Nachwirkungen
Cook war der erste Europäer, der an Land in Australien ankam. Seine Expeditionen führten jedoch auch dazu, dass die indigenen Bevölkerung unterdrückt wurden. Cook selbst starb bei seiner dritten Weltumrundung im Jahre 1779 durch Kopfschuss; es war das letzte Ereignis der Weltgeschichte, an dem ein Europäer einen Aborigine getötet hat.
Ereignisse nach Kooks Tod
Nach Cooks Tod wurde sein Nachfolger George Vancouver zum Kommandanten der HMS Discovery ernannt. Als Kapitän von Vancouver brachte er die letzte europäische Expedition ins australische Inselmeer und kartierte weiter das westliche Neuseeland.
Einfluss auf andere Seefahrer
Die Karriere von James Cook inspirierte viele Seefahrer, darunter auch den deutschen Offizier Heinrich Dieffenbach. Dieser nutzte die Erfahrungen aus Kooks Expeditionen für seine eigenen Forschungen und wurde einer der bekanntesten Kartografen des 19. Jahrhunderts.
Zusammenfassung
Cook war nicht nur ein Kapitän, sondern auch ein Pionier auf dem Gebiet der Navigation. Seine Expeditionsberichte führten zu einem umfassenden Verständnis für die Wissenschaft und Technologie seiner Zeit. Trotz einiger Kontroversen und Kritik bleibt James Cook eine wichtige Persönlichkeit in der Geschichte der Seeoffiziersdienste.
Anmerkungen
- Zu dem Einfallsreichtum, mit dem Cook an der Navigation arbeitete, kann man sagen, dass er bereits als junger Seefahrer Verständnis für die Prinzipien des Sonnenuhrsystems und von Trigonometrie hatte. Er nutzte auch neue technische Entwicklungen wie das Sextanteninstrument.
- James Cook ist durch seine beiden Weltumrundungen und seine dritte, letzte Weltumrundung bekannt geworden. Bei seiner zweiten Expedition führte er die ersten Seefahrer, die von Kap Hoorn zurückkamen; bei der letzten, wurde es sein eigener Tod, welcher ein abruptes Ende bedeutete.
Die wichtigste Fähigkeit Cooks war seine Fähigkeit, einen Eindruck des Weltumrundungsprozesses zu schaffen. So berühmte er sich für seine Genauigkeit in der Navigation und brachte die erste vollständige Karte seiner Expeditionen auf den Markt.
James Cook lebte eine lange Karriere mit über 40 Jahren; sein größter Erfolg blieben jedoch immer nur zwei Weltumrundungen. Während seines Lebens veröffentlichte er mehrere Publikationen, die zu seinem Ruhm beigetragen haben.